
Am 24. Oktober 1985 versammelten sich
im Vereinsheim des Fischereivereins Zirndorf zehn Personen, um einen neuen
Schützenverein ins Leben zu rufen. Auf der Suche nach einer geeigneten
Lokalität für die Ausübung des Schiesssports wurde man in der damaligen
„Waldschänke Weiherhof“ fündig. Nachdem auch in mehreren Gründungssitzungen
einige Vereinsnamen im Gespräch waren und man nun in Weiherhof zu Hause war,
einigte man sich darauf, dem neuen Verein den Namen:
BÜRGERSCHÜTZEN WEIHERHOF e.V. 1985 zu
geben.
Zügig wurde man sich mit der damaligen
Pächterin der Waldschänke einig und der Ausbau des Wirtshaussaales zum
Schiessstand wurde in Angriff genommen. Nach kürzester Zeit war alles den
Bestimmungen entsprechend hergerichtet, der Verein am 19. Dezember 1985
ins Vereinsregister aufgenommen und der Schiessbetrieb eröffnet. Zu diesem
Zeitpunkt waren folgende Personen im Schützenmeisteramt tätig:
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1. Schützenmeister |
2. Schützenmeister |
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Thomas Knöchel |
Adolf Bales |
Schnell sprach sich in Weiherhof herum,
dass in der Waldschänke ein neuer Schützenverein beheimatet ist und der
Verein erhielt regen Zulauf.

Der Verein beteiligte sich bereits mit
Erfolg und mehreren Mannschaften an den Rundenwettkämpfen, auch das
gesellige Leben kam nicht zu kurz. Durch den Tod der Grundstücksinhaberin im
Sommer 1988 kamen schwere Zeiten auf den Verein zu. Der neue Besitzer wollte
auf dem Gelände der Waldschänke Wohnungen errichten und somit das bisherige
Gebäude abreißen.
Inzwischen hatten sich auch in der
Vorstandschaft Veränderungen wie folgt ergeben:
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1. Schützenmeister |
2. Schützenmeister |
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Albert Jungclaus |
Richard Pimpl |
Bedingt durch die bisher erzielten
Erfolge musste ein kompetenter Sportleiter ernannt werden, den man in der
Person des bisherigen 2. Schützenmeisters Adolf Bales fand. Die neue
Vorstandschaft stand nun vor der schwierigen Aufgabe, ein neues
Schützenheim zu finden
Nach einiger Zeit wurde man beim
„Kaninchen- und Rassetierzuchtverein B 474“ in Zirndorf fündig. Die dortige
Ausstellungshalle entsprach den Vorstellungen der Schützen, aber auch das
Angebot der „Hoserer“ des Mietpreises zur Nutzung war fair und der Umzug zum
Goldberg nach Zirndorf war beschlossene Sache. Zur selben Zeit hatte ein
Schützenverein, mit etwa der gleichen Mitgliederzahl als die
Bürgerschützen, bereits ein Schützenhaus im Rohbau erstellt. Durch
kameradschaftliche Hilfe erhielt man von dort den Bauplan, den die
Bürgerschützen mit kleinen Korrekturen übernehmen konnten. Der Plan war auf
die Bedürfnisse optimal zugeschnitten und von der Mitgliedschaft anerkannt.
Durch die groß- zügige Unterstützung der Stadt Zirndorf und vor allem durch
den 1. Bürgermeister Herrn Virgilio Röschlein, wurde uns ein
entsprechendes Grundstück zur Verfügung gestellt. Die Pläne, Bezuschussungen
usw. wurden an den entsprechenden Stellen eingereicht, in der Hoffnung,
dass der Bau bald beginnen könne. Aber erst Ende 1992 war der gesamte
Behördenweg beschritten und es konnte „grünes Licht“ für den Baubeginn
gegeben werden. Jedes Vereinsmitglied „brannte“ nun darauf, dass es endlich
losgehe, doch plötzlich waren die Zuschüsse seitens des Bezirks
Mittelfranken gestrichen worden. Trotzdem wurde aber beschlossen, das
Vorhaben durchzuziehen und in den ersten Tagen des noch jungen Jahres 1993
mit der Erstellung eines Schnurgerüstes auf dem Bauplatz begonnen. Doch die
Ärgernisse rissen nicht ab, denn es wurde festgestellt, dass der Untergrund
für das Bauvorhaben nicht geeignet war. Flugs wurde eine Tektur
eingereicht, um das Gebäude etwas zu drehen, die auch schnell genehmigt
wurde. Nun stand dem Bauvorhaben nichts mehr im Wege und es ging endlich
los. Der Untergrund wurde ausgehoben, die Bodenplatte betoniert und Anfang
Mai 1993 der erste Stein gesetzt. Bereits am 28. Mai 1993 konnte der
Grundstein in Anwesenheit des damaligen Ersten Bürgermeisters, Herrn
Virgilio Röschlein, gelegt werden.
Als
Vorstand fungierten jetzt:
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1. Schützenmeister
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2. Schützenmeister |
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Albert Jungclaus |
Jürgen Weißbarth |
Durch unermüdlichen Fleiß und Opferung
der Freizeit, wurden nun die Bauarbeiten vorangetrieben. Ein Kran und
andere Baumaschinen wurden von Gönnern zur Verfügung gestellt, von Tag zu
Tag wuchs der Rohbau. Nach sehr kurzer Zeit konnte bereits der Ringanker
gegossen und an die Errichtung des Dachstuhls gedacht werden. Wieder waren
viele Helferhände gefragt und so war der Dachstuhl mit Tausenden von Nägeln
in nur knapp zwei Tagen gefertigt und das Richtfest konnte bereits am 26.
Juni 1993 gefeiert werden.
Nun galt es das Dach zu decken und den
Innenausbau in Angriff zu nehmen. Dies geschah dann wiederum in
kameradschaftlicher Zusammenarbeit. Nach der Einweihungsfeier wurde das
Schützenheim von außen verputzt und das Ziel des 1. Schützenmeisters Albert
Jungclaus, dem Verein ein fertiges Schützenhaus zum Ende seiner Tätigkeit
als Vorstand der Mitgliedschaft zu übergeben, war erfüllt. Zu den Wahlen im
Jahre 1997 trat Albert Jungclaus aus Altersgründen nicht mehr an und somit
ergab sich folgendes neues Schützenmeisteramt:
Ehrenschützenmeister Albert Jungclaus

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1. Schützenmeister
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2. Schützenmeister |
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Jürgen Weißbarth |
Heiner Rupprecht |
Unter der Leitung des neuen
Schützenmeisters, Jürgen Weißbarth, wurden die Außenarbeiten in Angriff
genommen. Es waren nämlich noch drei große Vorhaben zu vollenden, die
Einzäunung des Grundstückes, die Errichtung einer Werkstatt und als Endziel,
die Befestigung des Hofes mit Pflastersteinen. Also wurde wieder in die
Hände gespuckt und diese Arbeiten in Angriff genommen. In unzähligen
Stunden wurde der Zaun gesetzt, Hof und die Einfahrt von den Schützinnen und
Schützen gepflastert und die Werkstatt errichtet. Nachdem diese Arbeiten
beendet waren, wurde ein geheimer Wunsch des neuen Schützenmeisters und des
Ehrenschützenmeisters, die Anschaffung einer Fahne, ausgesprochen und von
der Mitgliedschaft herzlich begrüßt.
Ein ins Leben gerufener Ausschuss
begann mit den Planungen für die Fahnenweihe, welche nun, im fünfzehnten
Jahre des Bestehens der Bürgerschützen und an der Schwelle eines neuen
Jahrtausends, stattfinden könnte. An dieser Stelle sei nochmals allen
Mitgliedern und Helfern gedankt, die in unzähligen Stunden diese Arbeiten
erbracht haben. Nur durch einmalige Kameradschaft ist es gelungen, die uns
gesteckten Ziele zu erreichen.
Am 4. Oktober 2001 legte der 1.
Schützenmeister Jürgen Weißbarth sein Amt nieder. Daraus ergab sich
folgende vorläufige kommissarische Besetzung des Schützenmeisteramtes:
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1. Schützenmeister
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2. Schützenmeister |
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Heiner Rupprecht |
Werner Stuhlmüller |
Heinrich Rupprecht und Werner
Stuhlmüller führten diese Ämter jeweils kommissarisch bis zu den Neuwahlen
im Februar 2003 aus. Bei der Jahreshauptversammlung im Februar 2003 wurde
das Schützenmeisteramt wie folgt gewählt:
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1. Schützenmeister
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2. Schützenmeister |
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Heiner Rupprecht |
Edelgard Keitz |
Vom 14. bis 17. Juli 2003 führten wir
das Gaujugendschießen unter der Leitung des Gaujugendleiters Werner Dippold
aus. Von Freitag dem 18. Juli bis Sonntag den 20. Juli fand ein Zeltlager
der Gaujugend statt. Der Kulturverein "Dillnberch Schlorcher" aus
Deberndorf veranstaltete im Rahmen des Zeltlagers ein großes Programm mit
Feuerschlucken, Fackelschießen und verschiedenen altertümlichen Spielen.
Am 20. Februar 2004 fand in unserem
Vereinsheim die feierliche Gründung einer Böllergruppe statt. Der
Böller-Referent des Gaues Fürth, Karl Heinz Kaiser aus Großhabersdorf nebst
Gattin und Gefolge hoben unsere kleine Gruppe unter Anwesenheit etlicher
Ehrengäste (2. Bürgermeister Thomas Zwingel mit Gattin, Altbürgermeister
und Ehrenmitglied Virgilio Röschlein, 2. Gauschützenmeister Heinz Walther,
Ehrenschützenmeister Albert Jungclaus und Ehrensportleiter Adolf Bales) aus
der Taufe.
Der Böllergruppe gehörten damals an:
Heinrich und Angelika Rupprecht,
Günter Selbitschka, Elvira Mirowsky und Gerd Messmann, Karl Heinz und
Brigitte Kaiser, sowie Heidi und Hanny Seitz traten wenig später der
Böllergruppe und dem Schützenverein bei.
Vom 5. November bis 13. November 2005
richteten wir in unserem Schützenheim das Damengauschießen aus, an dem
sich über 200 Schützinnen beteiligten. Die Preisverteilung am 20. November
2005, bei der unser 1. Gauschützenmeister Karl Ultsch mit Gattin, die 1.
Gaudamenleiterin Christl Volger, der Landtagsabgeordnete Günther Gabsteiger
sowie unsere Landrätin Frau Dr. Gabriele Pauli teilnahmen, war sehr gut
besucht und alle ließen sich Kaffee und selbstgebackene Kuchen unserer
Schützendamen ausgezeichnet schmecken.
